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EBF3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402181-ACT | 20 µg | $397.00 |
EBF3 (early B-cell factor 3) ist ein Helix-Loop-Helix-Transkriptionsfaktor, der an DNA bindet und Genexpressionsprogramme reguliert, die die neuronale Differenzierung, Reifung und umfassendere Entwicklungsmuster steuern. In menschlichen Zellen trägt EBF3 zu lineage-festlegenden transkriptionellen Netzwerken bei und kooperiert mit Chromatin- und Kofaktor-Komplexen, um Zellzustandsübergänge sowie gewebespezifische Genregulation zu formen. Eine fehlregulierte EBF3-Expression oder -Funktion wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und veränderten Transkriptionsschaltkreisen in unterschiedlichen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was EBF3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung entwicklungsbezogener Genregulationsnetzwerke macht. Die Untersuchung EBF3-abhängiger Signalwege kann aufklären, wie transkriptionelles Timing und die Auswahl von Promotoren/Enhancern Zellschicksalsentscheidungen und stressresponsive Transkription beeinflussen.
EBF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EBF3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EBF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EBF3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EBF3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EBF3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EBF3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EBF3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EBF3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EBF3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.