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Dynein HC Double Nickase Plasmid (h) | sc-400919-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dynein HC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400919-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DYNC1H1 kodiert die zytoplasmatische Dynein-1-Schwerkette, einen zentralen ATPase-Motor, der den zum Minus-Ende gerichteten Transport entlang von Mikrotubuli antreibt. Die Dynein-Schwerkette koordiniert über Interaktionen mit Dynactin und Cargo-Adapterproteinen den intrazellulären Transport von Fracht, die Positionierung von Organellen, den Aufbau des mitotischen Spindelapparats sowie den retrograden axonalen Transport und ist dabei in Mikrotubuli-Dynamik und Signalwege der Zellzykluskontrolle eingebunden. Störungen des dyneinabhängigen Transports wurden mit neuroentwicklungsbedingten und neuromuskulären Phänotypen in Verbindung gebracht, was die essenzielle Rolle des Proteins für neuronale Polarität und den Ferntransport von Vesikeln widerspiegelt. Entsprechend wird DYNC1H1 intensiv im Kontext der Zytoskelettregulation, der neuronalen Homöostase und der Mechanismen intrazellulärer Logistik untersucht.
Dynein HC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DYNC1H1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DYNC1H1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DYNC1H1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DYNC1H1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.