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DNA-PKCS Double Nickase Plasmid (m) | sc-422405-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DNA-PKCS Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422405-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Prkdc kodiert die katalytische Untereinheit der DNA‑abhängigen Proteinkinase, DNA‑PKCS, einen zentralen Regulator der Reparatur von DNA‑Doppelstrangbrüchen über den nicht‑homologen End‑Joining‑(NHEJ‑)Weg. DNA‑PKCS bildet zusammen mit Ku70/Ku80 ein aktives Holoenzym, das Enderkennung, Synapsenbildung und Endprozessierung koordiniert, und ist an der V(D)J‑Rekombination sowie der Klassenwechselrekombination in sich entwickelnden Lymphozyten beteiligt. Als Kernkomponente der DNA‑Schadensantwort beeinflusst DNA‑PKCS die Signalgebung von Zellzyklus‑Checkpoints, die Genomstabilität und die zelluläre Empfindlichkeit gegenüber genotoxischem Stress. Eine veränderte PRKDC‑Funktion wird in Mausmodellen häufig genutzt, um Defekte im NHEJ, Phänotypen chromosomaler Instabilität sowie Mechanismen zu untersuchen, die DNA‑Reparatur‑Verwundbarkeiten mit Relevanz für Immundefekte und Krebs zugrunde liegen.
DNA-PKCS Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Prkdc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Prkdc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Prkdc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Prkdc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.