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Dicer Double Nickase Plasmid (h) | sc-400365-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dicer Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400365-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DICER1 kodiert Dicer, eine RNase-III-Endonuklease, die für die Biogenese von microRNAs und siRNAs essenziell ist, indem sie Vorläufer-Haarnadelstrukturen zu etwa 21–23 nt langen kleinen RNAs prozessiert. Durch das Laden dieser kleinen RNAs in Argonaute-haltige RISC-Komplexe reguliert Dicer die posttranskriptionelle Genstilllegung und beeinflusst Signalwege, die Differenzierung, Proliferation und Stressantworten steuern. DICER1-abhängige Netzwerke kleiner RNAs wirken sich auf die Genomstabilität und die angeborene Immun-Signalgebung aus, indem sie die Aktivität repetitiver Elemente sowie Antworten auf DNA-Doppelstrangbrüche modulieren. Eine Fehlregulation oder Mutation von DICER1 stört die microRNA-Homöostase und steht in mehreren Krankheitskontexten mit veränderten Genexpressionsprogrammen in Verbindung, wodurch DICER1 ein wichtiges Ziel für mechanistische Studien zur RNA-Interferenz und zur Kontrolle des Transkriptoms darstellt.
Dicer Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DICER1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DICER1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DICER1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DICER1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.