Date published: 2026-7-22

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DEPP CRISPR Activation Plasmid (h): sc-409806-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • DEPP CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • DEPP CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom DEPP CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom DEPP CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der C10orf10-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    DEPP CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-409806-ACT
    20 µg
    $397.00

    C10orf10 kodiert das durch Progesteron induzierte Deziduaprotein (DEPP), einen stressresponsiven Faktor, der unter Hypoxie und Nährstoffmangel induziert wird und mit der Regulation von oxidativem Stress sowie autophagieassoziierten Programmen in Verbindung gebracht wurde. Die DEPP-Expression wurde mit zellulären Anpassungswegen assoziiert, die sich mit metabolischer Signalübertragung und Redox-Homöostase überschneiden, einschließlich der Modulation reaktiver Sauerstoffspezies und des Überlebens unter Bedingungen niedriger Sauerstoffversorgung. Veränderte DEPP-Spiegel wurden in unterschiedlichen Kontexten beschrieben, die Gewebeumbau und Entzündung betreffen, und eine Fehlregulation wurde in Studien zur Tumorbiologie und zu Mechanismen metabolischer Erkrankungen untersucht. Diese Eigenschaften machen DEPP zu einem nützlichen Ziel, um die transkriptionelle Kontrolle der Stressanpassung und nachgeschaltete Phänotypen wie autophagischen Flux, mitochondriale Funktion und Zellviabilität zu untersuchen.

    DEPP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen C10orf10-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    DEPP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des C10orf10-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der C10orf10-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DEPP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native C10orf10-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DEPP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DEPP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem C10orf10-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.