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DDC Double Nickase Plasmid (h) | sc-403811-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403811-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DDC kodiert die aromatische L‑Aminosäure-Decarboxylase (AADC), ein pyridoxalphosphatabhängiges Enzym, das die Decarboxylierung von L‑DOPA zu Dopamin und von 5‑Hydroxytryptophan zu Serotonin katalysiert. Über diese Reaktionen wirkt DDC an einem zentralen Verzweigungspunkt der Biosynthese monoaminerger Neurotransmitter und beeinflusst nachgeschaltete Signalnetzwerke, die neuronale Erregbarkeit, motorische Kontrolle, stimmungsbezogene Signalwege sowie die neuroendokrine Kommunikation regulieren. Die DDC‑Aktivität greift in den Tyrosin- und Tryptophanstoffwechsel, die präsynaptische Neurotransmitterhomöostase und das vesikuläre Handling von Monoaminen ein und verknüpft so metabolischen Fluss mit synaptischer Funktion. Eine Fehlregulation der DDC‑Expression oder der enzymatischen Aktivität ist relevant für Studien zu Störungen dopaminerger und serotonerger Signalwege, zu neurodevelopmentalen und bewegungsbezogenen Phänotypen sowie zu allgemeineren Mechanismen der Kopplung von Stoffwechsel und Neurotransmission.
DDC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.