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Cytokeratin 16 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403138-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Cytokeratin 16 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403138-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
KRT16 kodiert Zytokeratin 16, ein Intermediärfilamentprotein vom Typ I, das mit Mitgliedern der Keratin‑6‑Familie Heterodimere bildet, um das Zytoskelettnetzwerk in mehrschichtigen Epithelien zu stabilisieren. Es wird bei Wundheilung, mechanischer Belastung und inflammatorischer Signalübertragung rasch induziert und unterstützt dabei Proliferation und Migration von Keratinozyten sowie den Umbau der Barriere. Zytokeratin 16 ist an der Organisation der Keratinfilamente und an epithelialen Differenzierungsprogrammen beteiligt, die mit Stressantwort‑Signalwegen und der Zytoskelettdynamik verknüpft sind. Eine fehlregulierte KRT16‑Expression wird mit hyperproliferativen Hautzuständen und Verhornungsstörungen assoziiert und ist damit ein nützlicher Marker sowie ein funktioneller Knotenpunkt für die Untersuchung der epidermalen Homöostase und epithelialer Stressantworten.
Cytokeratin 16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KRT16-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Cytokeratin 16 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KRT16-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KRT16-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Cytokeratin 16-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KRT16-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Cytokeratin 16-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Cytokeratin 16-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KRT16-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.