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cyt19 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404196-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane AS3MT kodiert cyt19, eine Arsenit-Methyltransferase, die die S‑Adenosylmethionin-abhängige Methylierung von anorganischem Arsen zu mono- und dimethylierten Metaboliten katalysiert und damit die zelluläre Arsen-Biotransformation sowie die Redoxhomöostase prägt. Diese Aktivität greift in den Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel und glutathiongekoppelte Entgiftungswege ein und beeinflusst unter Metalloidexposition die Signalwege des oxidativen Stresses sowie die mitochondriale Funktion. Genetische Variation und eine veränderte Expression von AS3MT sind mit interindividuellen Unterschieden im Arsenstoffwechsel und der Anfälligkeit für arsenbedingte Toxizitäten assoziiert, was AS3MT für mechanistische Studien zu Umweltstressantworten und metabolischer Regulation relevant macht. AS3MT/cyt19 wird daher häufig in Modellen der Hepatozyten-, Nieren- und Gefäßbiologie untersucht, in denen Xenobiotika-Verarbeitung und Stressadaptation zentrale experimentelle Variablen sind.
cyt19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen AS3MT-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
cyt19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des AS3MT-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der AS3MT-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen cyt19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native AS3MT-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von cyt19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des cyt19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem AS3MT-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.