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cystatin C Double Nickase Plasmid (h) | sc-402420-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cystatin C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402420-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CST3 kodiert Cystatin C, ein sezerniertes Cystatin vom Typ 2, das lysosomale und extrazelluläre Cysteinproteasen wie Cathepsine wirksam hemmt und dadurch die Proteolyse bei Gewebeumbau, Antigenverarbeitung und in entzündlichen Mikroumgebungen begrenzt. Durch die Balance der Cathepsin-Aktivität trägt Cystatin C zur Regulation des Extrazellulärmatrix-Umsatzes, der Zellmigration sowie endo-lysosomaler Proteasenetzwerke bei, die mit Immun-Signaling und zellulärer Homöostase verknüpft sind. Veränderte CST3-Expression bzw. veränderte Cystatin‑C-Mengen wurden mit neurodegenerativen Prozessen, amyloidassoziierter Pathologie sowie vaskulärer und renaler Biologie in Verbindung gebracht, weshalb es in Studien zu Proteostase und Barrierefunktion häufig als molekularer Readout genutzt wird. Diese Eigenschaften machen CST3 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um das Protease–Antiprotease-Gleichgewicht im ZNS und in peripheren Systemen zu untersuchen.
cystatin C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CST3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CST3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CST3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CST3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.