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CXXC5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403248-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CXXC5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403248-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CXXC5 (CXXC-Typ-Zinkfingerprotein 5) ist ein nukleärer und zytoplasmatischer Regulator, der an CpG-reiche DNA bindet und mit chromatinassoziierten Komplexen interagiert, um Transkriptionsprogramme zu modulieren. Es fungiert als Rückkopplungsinhibitor der kanonischen Wnt/β-Catenin-Signalübertragung durch Interaktion mit Dishevelled und beeinflusst dadurch Zellschicksalsentscheidungen, Proliferation und Differenzierung. CXXC5 wurde außerdem mit stressantwortenden Signalwegen und der Regulation von Programmen der zellulären Identität in Verbindung gebracht, was es für Studien der Entwicklungsbiologie und Gewebehomöostase relevant macht. Eine dysregulierte CXXC5-Expression oder -Signalgebung wurde mit veränderten Wnt-Signalweg-Outputs in Verbindung gebracht, wie sie bei Krebs und anderen proliferativen Erkrankungen beobachtet werden, was seinen Einsatz als mechanistischen Knotenpunkt in signalwegfokussierter Forschung unterstützt.
CXXC5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CXXC5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CXXC5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CXXC5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CXXC5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.