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connexin 43 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400241-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
connexin 43 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400241-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **GJA1** kodiert Connexin 43 (Cx43), ein zentrales Gap-Junction-Protein, das sich zu hexameren Connexonen zusammenlagert und interzelluläre Kanäle bildet, über die Ionen und kleine Metaboliten direkt zwischen Zellen ausgetauscht werden können. Über die gap-junction-vermittelte interzelluläre Kommunikation reguliert Cx43 die elektrische Kopplung, die Kalziumsignalgebung, die Gewebehomöostase und koordinierte Stressantworten und spielt dabei besonders wichtige Rollen in der kardialen Erregungsleitung, der Wundheilung und der Entwicklungsmusterung. Connexin 43 wird dynamisch durch phosphorylierungsabhängigen Transport und Abbau gesteuert und ist dadurch mit Signalwegen verknüpft, an denen u. a. PKC, MAPK/ERK sowie zytoskelettales Remodeling beteiligt sind. Veränderte GJA1-Expression oder Kanal-Funktion wurde mit arrhythmogenen Phänotypen, beeinträchtigter Gewebereparatur sowie krebsassoziierten Veränderungen der Zell-Zell-Kommunikation und Invasion in Verbindung gebracht.
connexin 43 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.