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COL6A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401069-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL6A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401069-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL6A1 kodiert die Alpha-1-Kette des Typ-VI-Kollagens, einen zentralen Bestandteil der extrazellulären Matrix (ECM), der sich zu perlschnurartigen Mikrofibrillen zusammenlagert und zur Organisation von Kollagennetzwerken sowie von matriziellen Strukturen in unmittelbarer Nähe der Basalmembran beiträgt. Über Wechselwirkungen mit Integrinen und anderen ECM-Rezeptoren unterstützt COL6A1 Zelladhäsion, Mechanotransduktion und die Regulation der Gewebearchitektur und beeinflusst dabei Signalprogramme wie Fokale Adhäsionen und ECM–Rezeptor-Interaktionswege. Eine veränderte Expression oder Struktur von COL6A1 kann die Matrixintegrität und die Kommunikation zwischen Zelle und Matrix stören, was für die Homöostase des Bindegewebes und die neuromuskuläre Biologie relevant ist. Entsprechend wird COL6A1 häufig in Modellen für fibroseähnliches Matrix-Remodeling, myopathieassoziierte ECM-Dysfunktion und die stromale Regulation zellulärer Phänotypen untersucht.
COL6A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL6A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL6A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL6A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL6A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.