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CKR-7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402150-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CKR-7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402150-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCR7 kodiert den Chemokinrezeptor CKR-7, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der CCL19 und CCL21 bindet und dadurch die Chemotaxis von Leukozyten sowie deren „Homing“ in Gewebe steuert. Die CKR‑7‑Signalübertragung aktiviert Gαi‑abhängige Signalwege, die Aktin‑Remodelling, Integrinaktivierung und gerichtete Migration koordinieren und so den Lymphozytentransport sowie die Lokalisation dendritischer Zellen in sekundären lymphatischen Organen unterstützen. Über diese Prozesse trägt CCR7 zur Immunüberwachung, zur Architektur lymphatischer Gewebe und zur Rekrutierung entzündlicher Zellen bei. Eine fehlregulierte CCR7‑Expression oder ‑Signalgebung wird mit einer veränderten Verteilung von Immunzellen in Verbindung gebracht und wurde in Kontexten wie chronischer Entzündung, Autoimmunität und Tumor‑Immun‑Interaktionen untersucht.
CKR-7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCR7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCR7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCR7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCR7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.