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Chk1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400223-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Chk1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400223-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHEK1 kodiert die Checkpoint-Kinase 1 (Chk1), eine Serin/Threonin-Kinase, die die DNA-Schadensantwort und die Signalwege bei Replikationsstress koordiniert, um die Stabilität des Genoms zu erhalten. Chk1 wird hauptsächlich nachgeschaltet von ATR aktiviert und phosphoryliert Substrate wie CDC25-Phosphatasen, um die CDK-Aktivität zu drosseln, S‑ und G2/M‑Checkpoints durchzusetzen und ins Stocken geratene Replikationsgabeln zu stabilisieren. Über diese Funktionen verknüpft CHEK1 die Zellzyklusprogression mit DNA-Reparaturwegen, einschließlich homologer Rekombination und Mechanismen zum Schutz der Replikationsgabel. Eine fehlregulierte Chk1-Signalgebung ist häufig mit einer erhöhten Toleranz gegenüber Replikationsstress und chromosomaler Instabilität verbunden, die in zahlreichen Krebsarten beobachtet wird, wodurch Chk1 ein intensiv untersuchter Knotenpunkt der Biologie onkogener Stressantworten ist.
Chk1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHEK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHEK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHEK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHEK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.