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CHCHD6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413621-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CHCHD6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413621-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHCHD6 (auch als MIC25 bekannt) kodiert ein Coiled-Coil-Helix-Coiled-Coil-Helix-Domänenprotein, das im mitochondrialen Intermembranraum lokalisiert ist und zur Organisation der Cristae-Architektur sowie zum Remodeling der inneren Membran beiträgt. Es wirkt innerhalb des MICOS-Netzwerks (mitochondrial contact site and cristae organizing system) und ist mit Signalwegen verknüpft, die die mitochondriale Ultrastruktur, die respiratorische Effizienz und den Import mitochondrialer Proteine steuern. Über seine Rolle bei der Aufrechterhaltung der Integrität der Crista-Junctions beeinflusst CHCHD6 die Kapazität der oxidativen Phosphorylierung, die mitochondriale Dynamik und zelluläre Stressantworten. Eine Fehlregulation von MICOS-Komponenten, einschließlich CHCHD6, wird im Kontext mitochondrialer Dysfunktion untersucht, die mit Neurodegeneration, kardiometabolischen Phänotypen und der bioenergetischen Anpassung von Tumorzellen in Verbindung steht.
CHCHD6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHCHD6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHCHD6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHCHD6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHCHD6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.