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ceruloplasmin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401798-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ceruloplasmin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401798-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **CP** kodiert **Ceruloplasmin**, eine Multikupfer-Ferroxidase, die **Fe2+ zu Fe3+** oxidiert, um die Beladung von Transferrin zu erleichtern und die systemische sowie zelluläre Eisenhomöostase aufrechtzuerhalten. Als wichtiges kupferbindendes Plasmaprotein verknüpft Ceruloplasmin den Kupfertransport mit der Redoxkontrolle und begrenzt prooxidative Eisenchemie, die die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies verstärken kann. Die CP-Aktivität beeinflusst die extrazelluläre antioxidative Kapazität und steht in Wechselwirkung mit Eisen-Transportwegen in Hepatozyten, Makrophagen und Zellen des zentralen Nervensystems. Eine veränderte Ceruloplasmin-Expression oder -Funktion ist mit Fehlverteilung von Eisen und oxidativem Stress assoziiert, was für Phänotypen relevant ist, die mit Neurodegeneration, metabolischer Dysregulation und entzündlichen Zuständen zusammenhängen.
ceruloplasmin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.