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CEACAM5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401219-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CEACAM5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401219-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CEACAM5 (karzinoembryonales Antigen‑verwandtes Zelladhäsionsmolekül 5, CD66e) ist ein GPI‑verankertes Glykoprotein der Immunglobulin‑Superfamilie, das die Zell‑Zell‑Adhäsion vermittelt und an der Organisation von Epithelien sowie der Gewebearchitektur beteiligt ist. Es beeinflusst Signalereignisse, die mit Zellpolarität, Differenzierung und kontaktabhängiger Wachstumskontrolle verknüpft sind, und kann die Interaktionen zwischen Tumorzellen und dem Mikroumfeld modulieren. CEACAM5 wird breit als Marker der epithelialen Linie untersucht und ist in gastrointestinalen und anderen Karzinomen häufig fehlreguliert, wobei eine veränderte Expression mit Phänotypen der Tumorprogression korreliert. Seine Biologie überschneidet sich mit Signalwegen, die die Dynamik der Adhäsion, die Immunerkennung an mukosalen Oberflächen und Prozesse der metastatischen Dissemination steuern.
CEACAM5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CEACAM5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CEACAM5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CEACAM5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CEACAM5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.