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Cdk9 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430774-NIC | 20 µg | $410.00 |
Cyclin-abhängige Kinase 9 (Cdk9) ist die katalytische Komponente von P-TEFb, die die C-terminale Domäne der RNA-Polymerase II sowie negative Elongationsfaktoren phosphoryliert, um die Freisetzung aus der Transkriptionspause und eine produktive Elongation zu fördern. In Mauszellen koordiniert Cdk9 stimulusabhängige Genexpressionsprogramme und integriert Signaleingänge, die den Zellzyklusfortschritt, DNA-Schadensantworten und Differenzierung steuern. Über die Regulation der Transkriptionselongation beeinflusst Cdk9 chromatinassoziierte Prozesse und kann Apoptose- sowie stressadaptiven Signalwegen modulieren. Eine fehlregulierte CDK9-Aktivität oder P-TEFb-Rekrutierung wird mit einer veränderten Transkriptionskontrolle in proliferativen und entzündlichen Kontexten in Verbindung gebracht, was die Untersuchung in krankheitsrelevanten Genexpressionsnetzwerken unterstützt.
Cdk9 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cdk9-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cdk9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cdk9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cdk9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.