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Cdk4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400148-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdk4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400148-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK4 kodiert die cyclinabhängige Kinase 4 (Cdk4), einen zentralen Regulator der G1-Phase, der mit D‑Typ‑Cyclinen zusammenwirkt, um Proteine der RB-Familie zu phosphorylieren und die für den Eintritt in die S‑Phase erforderliche E2F‑abhängige Transkription zu fördern. Durch die Integration mitogener Signale und von Zellzyklus-Checkpoints trägt Cdk4 dazu bei, Proliferation, zelluläre Seneszenz und Reaktionen auf wachstumshemmende Signale zu koordinieren. Eine fehlregulierte CDK4‑Aktivität wird in der Krebsbiologie häufig mit einer aberranten Zellzykluskontrolle in Verbindung gebracht, unter anderem in Zusammenhängen mit CCND‑Amplifikation, Störungen des RB‑Signalwegs und veränderter CDKN2A/p16‑Regulation. Daher wird CDK4 breit in Signalwegen untersucht, die Proliferation, Differenzierung und stressinduzierten Wachstumsarrest steuern.
Cdk4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.