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CDD Double Nickase Plasmid (h) | sc-403915-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CDD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403915-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane CDA-Gen kodiert die Cytidindeaminase (CDD), ein zinkabhängiges Enzym, das die Desaminierung von Cytidin und Desoxycytidin zu Uridin bzw. Desoxyuridin katalysiert. Diese Aktivität trägt zur Pyrimidin-Salvage und zur Homöostase des Nukleotidpools bei und beeinflusst damit die Genauigkeit der DNA-Replikation sowie zelluläre Reaktionen auf die Verfügbarkeit von Nukleosiden. Die Expression und enzymatische Aktivität von CDA modulieren die intrazellulären Spiegel von Cytidinanalogon-Substraten und sind in metabolische Netzwerke eingebunden, die mit Nukleosidtransport und -phosphorylierung verknüpft sind. Eine veränderte CDA-Funktion oder -Expression wurde mit Variabilität im Nukleosidstoffwechsel in der Krebsbiologie und in hämatologischen Kontexten in Verbindung gebracht, was sie für mechanistische Studien zur metabolischen Adaptation und zu genotoxischem Stress relevant macht.
CDD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.