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CD79A Double Nickase Plasmid (h) | sc-401827-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD79A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401827-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD79A kodiert die Ig-α‑Untereinheit des B‑Zell‑Antigenrezeptor(BCR)-Komplexes und bildet zusammen mit CD79B ein Signalübertragungs‑Heterodimer, das die Antigenbindung an intrazelluläre Aktivierungskaskaden koppelt. Über seine immunorezeptor‑tyrosinbasierten Aktivierungsmotive (ITAMs) unterstützt CD79A die phosphorylierungsabhängige Rekrutierung von SYK und die Weiterleitung nachgeschalteter Signalwege, darunter PI3K–AKT, NF‑κB und MAPK, und prägt damit Entwicklung, Aktivierung und Überleben von B‑Zellen. Eine veränderte CD79A‑Expression oder Signalgebungskompetenz ist mit fehlregulierten BCR‑Signalnetzwerken assoziiert, die an B‑Zell‑Immundefizienzen und der Biologie maligner B‑Zell‑Erkrankungen beteiligt sind. Als linienrestriktiver Marker wird CD79A zudem широко eingesetzt, um B‑Zell‑Identität, Differenzierungszustände und antigengetriebene Signalantworten in humanen Immunmodellen zu untersuchen.
CD79A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD79A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD79A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD79A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD79A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.