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CD24 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418762-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD24 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418762-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD24 kodiert ein stark glykosyliertes, GPI-verankertes Zelloberflächenprotein, das als Modulator von Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen fungiert und zur Feinabstimmung von Immun- und Entzündungssignalen beiträgt. CD24 kann die Reifung von B‑Zellen und antigenresponsive Signalwege regulieren und ist an inhibitorischer Signalübertragung über Interaktionen mit Siglec‑Rezeptoren beteiligt, wodurch die Aktivierung der angeborenen Immunantwort und die Zytokinproduktion geprägt werden. In epithelialen und hämatopoetischen Kontexten ist eine veränderte CD24‑Expression mit Änderungen in Adhäsions‑, Migrations‑ und Differenzierungsprogrammen assoziiert und wird so mit Prozessen wie metastasenähnlichem Verhalten und der Kommunikation mit dem Tumormikromilieu in verschiedenen Krebsmodellen in Verbindung gebracht. CD24 wird zudem in unterschiedlichen Geweben als Linien‑ sowie Stamm-/Progenitor‑assoziierter Marker verwendet und unterstützt mechanistische Studien zur zellulären Heterogenität und zu Zustandsübergängen.
CD24 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD24-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD24 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD24-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD24-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.