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CD206/Mannose Receptor/MMR CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421707-ACT | 20 µg | $397.00 |
Mrc1 kodiert CD206 (Mannoserezeptor, MMR), einen C‑Typ-Lektin-Scavenger-Rezeptor, der stark auf Makrophagen und dendritischen Zellen exprimiert wird und Mannose-, Fucose- und N‑Acetylglucosamin-haltige Glykane auf Pathogenen sowie endogenen Glykoproteinen bindet. CD206 reguliert rezeptorvermittelte Endozytose und Phagozytose, prägt damit Antigenaufnahme und -verarbeitung und trägt zur angeborenen Immunüberwachung und Gewebehomöostase bei. Er wird häufig als Marker einer alternativ aktivierten (M2-ähnlichen) Makrophagenpolarisation verwendet und ist an Signalwegen beteiligt, die mit der Auflösung von Entzündungen, dem Umbau der extrazellulären Matrix und fibrotischen Reaktionen verknüpft sind. Fehlregulierte CD206-assoziierte Makrophagenprogramme werden in Studien zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Infektionsbiologie, Immunologie des Tumormikromilieus und metabolischem Gewebeumbau in Mausmodellen beschrieben.
CD206/Mannose Receptor/MMR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mrc1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD206/Mannose Receptor/MMR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mrc1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mrc1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD206/Mannose Receptor/MMR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mrc1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD206/Mannose Receptor/MMR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD206/Mannose Receptor/MMR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mrc1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.