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CD155 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404597-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD155 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404597-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PVR kodiert CD155, ein Zelloberflächen-Adhäsionsmolekül aus der Immunglobulin-Superfamilie, das als Ligand für DNAM-1 (CD226), TIGIT und CD96 fungiert und so die Aktivierung zytotoxischer Lymphozyten sowie die Signalübertragung an Immun-Checkpoints moduliert. CD155 ist zudem an Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen beteiligt und beeinflusst über Signalwege, die mit Fokaladhäsionen und der Zytoskelettdynamik verknüpft sind, die Aktin-Remodellierung, Migration und Kontaktinhibition. Eine veränderte PVR/CD155-Expression wurde mit Immunflucht von Tumoren, Invasion und metastatischem Verhalten in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext der Immunüberwachung innerhalb des Tumormikromilieus untersucht. Darüber hinaus dient CD155 als Rezeptor für Polioviren und ist damit relevant für Studien zur viralen Bindung und zum Eintritt sowie zu Wirt-Pathogen-Interaktionen in humanen Zellen.
CD155 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PVR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PVR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PVR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PVR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.