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CD155 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-424585-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD155 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-424585-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Pvr kodiert CD155, ein Adhäsionsmolekül der Immunglobulin-Superfamilie, das als Ligand für DNAM-1 (CD226) sowie für inhibitorische Rezeptoren wie TIGIT und CD96 fungiert und dadurch die Bildung der immunologischen Synapse und die Aktivität zytotoxischer Lymphozyten mitprägt. CD155 unterstützt zudem Zelladhäsion und -motilität über Interaktionen mit der extrazellulären Matrix und Regulatoren des Zytoskeletts und ist damit an Prozessen beteiligt, die Gewebeumbau und Entzündung beeinflussen. Im Nervensystem ist es als Homolog des Poliovirus-Rezeptors bekannt und trägt zur Dynamik von Zell-Zell-Kontakten bei. Eine fehlregulierte CD155-Expression wird häufig im Kontext der Tumorimmunologie, viraler Interaktionen und Mechanismen der Immunflucht untersucht, was Pvr zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Immunrezeptor-Signalwegen und der Regulation durch das Mikromilieu in Mausmodellen macht.
CD155 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Pvr-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD155 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Pvr-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Pvr-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD155-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Pvr-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD155-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD155-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Pvr-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.