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CD154 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401682-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD154 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401682-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD40LG kodiert CD154 (CD40-Ligand), ein Typ‑II‑Membranprotein, das vorübergehend auf aktivierten CD4+-T‑Zellen exprimiert wird und an CD40 auf B‑Zellen, dendritischen Zellen und Makrophagen bindet, um den Austausch zwischen adaptiver und angeborener Immunantwort zu koordinieren. Die CD154–CD40‑Signalübertragung fördert die Aktivierung von B‑Zellen, die Bildung von Keimzentren, den Immunglobulin‑Klassenwechsel (Class‑Switch‑Rekombination) sowie die „Lizenzierung“ dendritischer Zellen über NF‑κB‑ und MAPK‑getriebene transkriptionelle Programme. Diese Achse prägt zudem die Zytokinproduktion und kostimulatorische Signalgebung in T‑follikulären Helferantworten sowie in Antigenpräsentationswegen. Eine fehlregulierte CD40LG‑Aktivität oder -Expression ist mit Phänotypen von Immundefizienz und Immunüberaktivierung assoziiert und ist daher relevant für mechanistische Studien zur humoralen Immunität, Entzündung und zur Regulation des lymphoiden Mikromilieus.
CD154 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD40LG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD40LG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD40LG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD40LG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.