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CD14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400344-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400344-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD14 kodiert einen über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankerten Mustererkennungsrezeptor, der vor allem auf Monozyten, Makrophagen und neutrophilen Granulozyten exprimiert wird und dort als Korezeptor für bakterielles Lipopolysaccharid und andere mikrobielle Liganden dient. Durch die Präsentation von Liganden an den TLR4/MD-2‑Komplex verstärkt CD14 die angeborene Immunantwort, aktiviert NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege und fördert die Produktion von Zytokinen und Chemokinen. Die CD14‑abhängige Erkennung ist zudem mit endozytotischem Transport verknüpft und trägt zu inflammasomassoziierten Entzündungsprogrammen bei. Eine Fehlregulation der CD14‑Signalgebung und die Freisetzung (Shedding) von löslichem CD14 werden mit der Biologie der Sepsis, chronischen Entzündungszuständen sowie kardiometabolischen und neuroinflammatorischen Krankheitsmechanismen in Verbindung gebracht, weshalb CD14 in Studien zu Wirt‑Pathogen‑Interaktionen und Immunaktivierung häufig im Fokus steht.
CD14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.