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CD13 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401095-ACT | 20 µg | $397.00 |
ANPEP kodiert CD13 (Aminopeptidase N), eine zinkabhängige, membranständige Metalloprotease vom Typ II, die an der Zelloberfläche N‑terminale neutrale Aminosäuren von Peptiden abspaltet. CD13 ist an der Peptidmetabolisierung sowie an der Modulation von Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen beteiligt und beeinflusst dadurch Prozesse wie Adhäsion, Migration und die Biologie der myeloischen Zelllinie. Über seine enzymatischen und nicht‑enzymatischen Funktionen ist CD13 in inflammatorische Signalnetzwerke und den Umbau der extrazellulären Mikroumgebung eingebunden. Eine veränderte ANPEP/CD13‑Expression wurde sowohl in hämatologischen als auch in soliden Tumorkontexten sowie im Zusammenhang mit immunologischer und vaskulärer Pathophysiologie beschrieben, was seine Untersuchung als funktionellen Regulator krankheitsrelevanter Zellzustände unterstützt.
CD13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ANPEP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD13 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ANPEP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ANPEP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD13-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ANPEP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD13-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD13-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ANPEP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.