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Calpain 6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407700-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Calpain 6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407700-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **CAPN6** kodiert **Calpain 6**, ein atypisches, überwiegend **nicht-proteolytisches** Mitglied der Calpain-Familie, das eher als **zytoskelettassoziierter Regulator** denn als klassische **calciumabhängige Protease** fungiert. Calpain 6 beeinflusst die **Stabilität von Mikrotubuli**, das **Actin-Remodeling** und die **Zellmotilität** und integriert Signale, die die **Adhäsionsdynamik** und den **intrazellulären Transport** betreffen. Aufgrund dieser Funktionen wird CAPN6 in Signalwegen untersucht, die die **Zellzyklusprogression**, **Differenzierungsprogramme** und die **stressadaptive Umgestaltung des Zytoskeletts** steuern. Eine veränderte CAPN6-Expression oder -Regulation wurde in Zusammenhängen beschrieben, die für **Tumorbiologie**, **vaskuläres Remodeling** und **Entwicklungsprozesse** relevant sind, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zu **Migration** und **Phänotypwechseln** unterstützt.
Calpain 6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CAPN6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CAPN6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CAPN6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CAPN6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.