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Calbindin D28K Double Nickase Plasmid (h) | sc-400718-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Calbindin D28K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400718-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CALB1 kodiert Calbindin D28K, ein zytosolisches Ca2+-bindendes Protein mit hoher Affinität, das intrazelluläres Calcium puffert und die Amplitude sowie die Kinetik von Ca2+-Transienten formt. Durch die Modulation calciumabhängiger Signalwege beeinflusst es die neuronale Erregbarkeit, die synaptische Integration und aktivitätsabhängige Transkriptionsprogramme und trägt zur zellulären Widerstandsfähigkeit gegenüber Ca2+-vermitteltem Stress bei. Calbindin D28K wird широко als molekularer Marker für bestimmte neuronale Populationen verwendet und ist an Prozessen beteiligt, die mit der Calciumhomöostase, der mitochondrialen Funktion und Antworten auf oxidativen Stress verknüpft sind. Veränderte CALB1-Expressionsmuster wurden in neurologischen und neuropsychiatrischen Forschungskontexten beschrieben, was seine Relevanz für mechanistische Studien zur Schaltkreisfunktion und zur Calciumfehlregulation unterstreicht.
Calbindin D28K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CALB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CALB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CALB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CALB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.