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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
C1q-B Double Nickase Plasmid (h) | sc-404309-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1q-B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404309-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1QB kodiert die B‑Kette der Komplementkomponente C1q, eines zentralen Erkennungsmoleküls, das den klassischen Komplementweg einleitet, indem es an Immunkomplexe und veränderte körpereigene Strukturen bindet. C1q trägt zur Opsonisierung bei, moduliert die Clearance durch Makrophagen und Mikroglia und beeinflusst über Zytokinsignale die angeborene und adaptive Immunantwort. Durch Komplementaktivierung und Crosstalk mit Fc‑Rezeptor‑Signalwegen wirkt C1q auf Entzündung, synaptisches Pruning und die Entfernung extrazellulärer Zelltrümmer ein. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von C1q/C1QB wird mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen, infektionsassoziierten Immunreaktionen sowie neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht, die für die Neurodegenerationsforschung relevant sind.
C1q-B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1QB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1QB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1QB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1QB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.