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BRCA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400093-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BRCA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400093-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BRCA1 kodiert ein Tumorsuppressorprotein, das als zentrales Gerüst in der DNA-Schadensantwort fungiert und die Reparatur durch homologe Rekombination, den Schutz von Replikationsgabeln sowie die Kontrolle von Zellzyklus-Checkpoints koordiniert. BRCA1 bildet Multiproteinkomplexe, die die Verarbeitung von Doppelstrangbrüchen und die chromatinassoziierte Signalübertragung regulieren, einschließlich Interaktionen mit PALB2/BRCA2 und ATM/ATR-vermittelten Phosphorylierungsnetzwerken. Eine Störung von BRCA1 beeinträchtigt die Genomstabilität, erhöht die Abhängigkeit von fehleranfälligen Reparaturwegen und fördert die Anhäufung chromosomaler Aberrationen. Eine BRCA1-Fehlfunktion ist stark mit einer erblichen Prädisposition für Brust- und Eierstockkrebs verknüpft und wird umfassend als Determinante der DNA-Reparaturkapazität und der Empfindlichkeit gegenüber Replikationsstress untersucht.
BRCA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BRCA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BRCA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BRCA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BRCA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.