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BRAF Double Nickase Plasmid (h) | sc-400121-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BRAF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400121-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BRAF kodiert eine Serin/Threonin-Proteinkinase, die als zentraler Effektor downstream von RAS fungiert und die Signalweiterleitung über die RAF–MEK–ERK/MAPK-Kaskade vermittelt. Durch die Regulation phosphorylierungsabhängiger Kontrolle von Transkriptionsprogrammen, Zellzyklusprogression, Differenzierung und Überleben integriert BRAF extrazelluläre Signale in koordinierte zelluläre Antworten. Eine dysregulierte BRAF-Aktivität ist mit aberranter MAPK-Signalgebung und veränderter Wachstumskontrolle in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten verknüpft und stellt daher einen häufig genutzten Knotenpunkt zur Untersuchung onkogener Signalnetzwerke dar. Humanes BRAF wird entsprechend oft für Pathway-Mapping, Genotyp–Phänotyp-Studien sowie Analysen von Signaling-Feedback und Crosstalk mit PI3K/AKT- und Stressantwort-Signalwegen herangezogen.
BRAF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BRAF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BRAF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BRAF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BRAF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.