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BLVRB Double Nickase Plasmid (h) | sc-405988-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BLVRB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405988-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BLVRB (Biliverdin-Reduktase B) kodiert eine zytosolische, NAD(P)H‑abhängige Oxidoreduktase, die die Reduktion von Biliverdin IXβ und verwandten Tetrapyrrolen zu Bilirubin‑Isomeren katalysiert und damit zum Hämabbau sowie zum zellulären Redoxgleichgewicht beiträgt. Durch die Regulation intrazellulärer Biliverdin-/Bilirubin-Pools und die damit verbundene Pufferung reaktiver Sauerstoffspezies verknüpft BLVRB den Hämumsatz mit oxidativen Stressantworten und der metabolischen Homöostase. Das Enzym wird in mehreren Geweben exprimiert und wird häufig in Zusammenhängen untersucht, in denen Eisen-/Hämhandhabung mit Entzündung, mitochondrialer Funktion und erythroider Biologie zusammenwirkt. Veränderte Tetrapyrrol‑Metabolik und ein verschobener Redoxzustand werden häufig bei Leber- und hämatologischen Erkrankungen untersucht, wodurch BLVRB ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zu Stressanpassungswegen ist.
BLVRB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BLVRB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BLVRB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BLVRB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BLVRB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.