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BHMT Double Nickase Plasmid (h) | sc-405772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BHMT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes BHMT (Betain‑Homocystein‑S‑Methyltransferase) ist eine zytosolische Methyltransferase, die die Remethylierung von Homocystein zu Methionin katalysiert, wobei Betain als Methylspender dient, und damit den Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechsel mit der Homöostase von Methionin/S‑Adenosylmethionin verknüpft. Durch die Regulation des Homocysteinflusses beeinflusst BHMT die zelluläre Methylierungskapazität, das Redoxgleichgewicht und den Osmolytstoffwechsel, mit nachgelagerten Effekten auf die epigenetische Regulation und hepatische Stoffwechselprogramme. Eine veränderte BHMT‑Aktivität wurde mit Hyperhomocysteinämie und Störungen der Methylgruppenbilanz in Stoffwechsel‑ und leberbezogenen Erkrankungen in Verbindung gebracht, was BHMT zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung methylierungsabhängiger Signalwege und von Nährstoff‑Gen‑Interaktionen macht.
BHMT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BHMT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BHMT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BHMT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BHMT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.