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beta Arrestin 1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430955-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Arrb1** kodiert **β-Arrestin 1**, einen multifunktionalen Adapter, der die Desensibilisierung, Internalisierung und den Transport (Trafficking) G‑Protein‑gekoppelter Rezeptoren (GPCR) reguliert und zugleich als Gerüstprotein (Scaffold) für Signalkomplexe dient. Über die klassische Entkopplung von Rezeptoren hinaus koordiniert **β-Arrestin 1** Kinasekaskaden einschließlich **MAPK/ERK** und kann **PI3K–AKT**- sowie **NF‑κB**-Signalwege beeinflussen, wodurch Membranrezeptoraktivität mit transkriptionellen und zytoskelettalen Antworten verknüpft wird. Über diese Wechselwirkungen trägt **Arrb1** zur Kontrolle von Zellmigration, inflammatorischer Signalgebung sowie zur Reaktionsfähigkeit des Nerven- und Immunsystems bei. Veränderte arrestinabhängige Signalgebung wurde mit fehlregulierten Rezeptorsignalnetzwerken in Verbindung gebracht, die für Krebsbiologie, Stoffwechselregulation und neuroinflammatorische Prozesse relevant sind, was **Arrb1** zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen in Mausmodellen macht.
beta Arrestin 1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Arrb1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Arrb1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Arrb1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Arrb1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.