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BDH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405825-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BDH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405825-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BDH1 kodiert die mitochondriale 3‑Hydroxybutyrat‑Dehydrogenase 1, ein NAD+/NADH‑abhängiges Enzym, das im Ketonkörperstoffwechsel die wechselseitige Umwandlung von Acetoacetat und D‑β‑Hydroxybutyrat katalysiert. Durch die Regulation des zellulären Redoxgleichgewichts und der Nutzung von Ketonkörpern verknüpft BDH1 die Nährstoffverfügbarkeit mit der mitochondrialen Energieproduktion und der Bereitstellung von Acetyl‑CoA für nachgeschaltete biosynthetische und Signalprozesse. Die BDH1‑Aktivität ist daher für die metabolische Flexibilität verschiedener Gewebe relevant, insbesondere unter Fasten‑, fettreichen oder hypoxischen Bedingungen, die die Abhängigkeit von Ketonkörpern erhöhen. Veränderungen der BDH1‑Expression oder ‑Funktion wurden im Zusammenhang mit metabolischer Dysregulation und Tumormetabolismus untersucht, da umprogrammierte mitochondriale Stoffwechselwege und die Redoxhomöostase den zellulären Phänotyp beeinflussen können.
BDH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BDH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BDH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BDH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BDH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.