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BCMA Double Nickase Plasmid (h) | sc-403058-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BCMA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403058-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNFRSF17 kodiert das B‑Zell-Reifungsantigen (BCMA), ein Mitglied der TNF‑Rezeptor-Superfamilie, das überwiegend auf B‑Zellen im Spätstadium und auf Plasmazellen exprimiert wird. BCMA bindet APRIL und BAFF und aktiviert dadurch NF‑κB sowie verwandte Überlebensprogramme, die den Erhalt antikörpersezernierender Zellen, die Immunglobulinproduktion und die Langlebigkeit von Plasmazellen innerhalb der Knochenmarknische unterstützen. Eine dysregulierte BCMA‑Signalgebung und -Expression ist eng mit einer aberranten Expansion von Plasmazellen und Pathologien der B‑Zell-Linie verknüpft und macht BCMA zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der humoralen Immunität, der B‑Zell-Differenzierung und mikroumgebungsabhängiger Überlebenswege. Als Oberflächenrezeptor mit gut definierten Liganden und nachgeschalteten Effektoren bietet BCMA ein gut zugängliches Ziel, um rezeptorvermittelte Signalgebung und transkriptionelle Antworten in humanen Immunzellen zu analysieren.
BCMA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNFRSF17-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNFRSF17 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNFRSF17-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNFRSF17-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.