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apolipoprotein E/apoE Double Nickase Plasmid (h) | sc-400860-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apolipoprotein E/apoE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400860-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **APOE**-Gen kodiert Apolipoprotein E (apoE), einen sezernierten Lipoprotein-Bestandteil, der den Transport von Cholesterin und Triglyzeriden vermittelt, indem er an Rezeptoren wie **LDLR** und **LRP1** bindet und die Clearance sowie Umverteilung von Lipoproteinen koordiniert. ApoE beeinflusst die Lipidhomöostase, den Membranumbau und die rezeptorvermittelte Endozytose und ist damit mit Signalwegen verknüpft, die den zellulären Cholesterin-Export, den Metabolismus von Lipoproteinpartikeln und entzündliche Signalgebung in gewebsständigen Makrophagen und Gliazellen regulieren. Genetische Variation und veränderte Expression von **APOE** sind stark mit einer dysregulierten Lipidverarbeitung und neuroinflammatorischen Prozessen assoziiert, die für Neurodegeneration relevant sind, ebenso wie mit der Biologie atherosklerosebezogener Vorgänge. Entsprechend wird **APOE** häufig in Systemen untersucht, die Lipidtransport, synaptische Aufrechterhaltung und den immun-metabolischen Crosstalk modellieren.
apolipoprotein E/apoE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.