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apoB Double Nickase Plasmid (h) | sc-400705-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apoB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400705-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APOB kodiert Apolipoprotein B (ApoB), eine essenzielle strukturelle Komponente atherogener Lipoproteine, die in Hepatozyten als Gerüst für den Aufbau von Lipoproteinen sehr niedriger Dichte (VLDL) dient und für den Kreislauf zu ApoB-100 prozessiert wird. ApoB koordiniert die Lipidierung und Sekretion triglycerid- und cholesterinreicher Partikel über Signal- und Transportwege, an denen das mikrosomale Triglycerid-Transferprotein (MTP) sowie das sekretorische Programm des endoplasmatischen Retikulums beteiligt sind. In peripheren Geweben sind ApoB-haltige Lipoproteine zentral für die LDL-Rezeptor-vermittelte Aufnahme und koppeln den Lipidtransport an die zelluläre Cholesterinhomöostase und nachgeschaltete Signalprozesse. Störungen der APOB-Expression oder der Produktion von ApoB-Partikeln sind mit Dyslipidämie und lipidgetriebener Gefäßpathologie assoziiert, weshalb APOB ein zentrales Ziel für mechanistische Studien des Lipoproteinstoffwechsels ist.
apoB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.