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ANT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400679-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ANT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400679-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC25A4 kodiert die Adeninnukleotid-Translokase 1 (ANT1), einen Carrier in der inneren Mitochondrienmembran, der ADP und ATP über die Mitochondrienmembran austauscht und so die oxidative Phosphorylierung mit dem zytosolischen Energiebedarf koppelt. ANT1 ist zentral für die mitochondriale Bioenergetik, die Aufrechterhaltung des Membranpotenzials sowie die Regulation der Permeabilitäts-Transition und der Apoptose und ist damit mit Stressantworten und der mitochondrialen Qualitätskontrolle verknüpft. Eine veränderte ANT1-Funktion wurde mit neuromuskulären und metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter mitochondriale Myopathien und kardiomyopathiebezogene Signalwege, was sie zu einem wichtigen Ziel für die Untersuchung gewebespezifischer Energiestoffwechselprozesse macht. In menschlichen Zellen ist ANT1 zudem in umfassendere Netzwerke mitochondrialer Carrier eingebunden, die das Redoxgleichgewicht und die Signalgebung über reaktive Sauerstoffspezies mitprägen.
ANT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC25A4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC25A4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC25A4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC25A4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.