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ANO1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401314-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ANO1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401314-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ANO1 (auch als TMEM16A bekannt) kodiert einen calciumaktivierten Chloridkanal, der die epitheliale Flüssigkeitssekretion, die Membranerregbarkeit und den Tonus glatter Muskulatur reguliert, indem er intrazelluläre Ca²⁺-Signale mit dem Anionenfluss koppelt. Die ANO1-Aktivität prägt den transepithelialen Transport, trägt zur sensorischen und neuronalen Signalübertragung bei und überschneidet sich mit calciumabhängigen Signalwegen, die die Regulation des Zellvolumens und des Membranpotenzials beeinflussen. Eine veränderte Expression oder Funktion von ANO1 wurde mit Störungen der epithelialen Sekretion und der Atemwegsphysiologie in Verbindung gebracht; zudem wird ANO1 häufig im Kontext der Tumorbiologie untersucht, wo eine Umgestaltung von Ionenkanälen Proliferation, Migration und das Tumormikromilieu beeinflussen kann. Diese Eigenschaften machen ANO1 zu einem nützlichen Ziel, um chloridkanalabhängige Signalübertragung und calciumgetriebene physiologische Prozesse in menschlichen Zellen zu analysieren.
ANO1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ANO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ANO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ANO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ANO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.