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Ankyrin B Double Nickase Plasmid (h) | sc-402589-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ankyrin B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402589-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane ANK2 kodiert Ankyrin B, ein Membran-Adaptorprotein, das integrale Membranproteine mit dem Spektrin-Actin-Zytoskelett koppelt und spezialisierte Membran-Mikrodomänen organisiert. Ankyrin B reguliert die Lokalisierung und Stabilität von Ionenkanälen und Transportern, darunter die Na⁺/K⁺-ATPase, der Na⁺/Ca²⁺-Austauscher und spannungsabhängige Kanäle, und prägt damit die Erregbarkeit, die Kalziumhomöostase und den Membrantransport. Über diese Gerüstfunktionen beeinflusst es Prozesse wie endozytotisches Recycling, zytoskelettales Remodeling und die polarisierte Membranorganisation in Neuronen und Kardiomyozyten. Eine Fehlregulation oder genetische Variation in ANK2 wurde mit einer erhöhten Anfälligkeit für kardiale Arrhythmien und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zu Elektrophysiologie, Signalübertragung und Zellarchitektur unterstreicht.
Ankyrin B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ANK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ANK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ANK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ANK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.