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Angiomotin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400940-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Angiomotin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400940-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AMOT kodiert Angiomotin, ein Gerüstprotein, das an Tight Junctions und am Aktin-Zytoskelett lokalisiert und dort Zellpolarität, Adhäsion und gerichtete Migration koordiniert. Angiomotin ist ein zentraler Regulator der Signalübertragung des Hippo-Signalwegs durch Interaktionen mit YAP/TAZ und junctionalen Komplexen und beeinflusst dadurch Proliferation und Kontaktinhibition. Zudem trägt es zu angiogenem Verhalten und zur Endothelmorphogenese bei, indem es die Zytoskelettdynamik und membranassoziierte Signalplattformen moduliert. Eine dysregulierte AMOT-Expression oder -Lokalisation wurde mit veränderter Gewebeorganisation und Migrationsphänotypen in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie und das vaskuläre Remodeling relevant sind.
Angiomotin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AMOT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AMOT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AMOT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AMOT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.