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alpha Synuclein Double Nickase Plasmid (h) | sc-417273-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
alpha Synuclein Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417273-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane SNCA-Gen kodiert Alpha-Synuclein, ein präsynaptisches Protein, das in Neuronen den Transport synaptischer Vesikel, die Neurotransmitterfreisetzung und die Interaktion mit Membranlipiden reguliert. Es ist an Proteostase-Netzwerken beteiligt, die sowohl den Ubiquitin-Proteasom- als auch den Autophagie-Lysosom-Weg umfassen, und seine konformationelle Dynamik beeinflusst Oligomerisierung und Aggregationsverhalten. Eine fehlregulierte Alpha-Synuclein-Biologie ist eng mit der Lewy-Körper-Pathologie und neurodegenerativen Mechanismen wie synaptischer Dysfunktion, mitochondrialem Stress und Neuroinflammation verknüpft. Diese Eigenschaften machen SNCA zu einem zentralen Ziel für die Untersuchung neuronaler Homöostase, von Proteinaggregationswegen sowie von Genotyp-zu-Phänotyp-Beziehungen in zellulären und molekularen Modellen der Neurowissenschaften.
alpha Synuclein Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SNCA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SNCA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SNCA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SNCA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.