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ALCAM Double Nickase Plasmid (h) | sc-418418-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ALCAM Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418418-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALCAM (activated leukocyte cell adhesion molecule, CD166) ist ein Zelloberflächen‑Glykoprotein der Immunglobulin‑Superfamilie, das über homophile ALCAM–ALCAM‑ sowie heterophile ALCAM–CD6‑Interaktionen die Zell‑Zell‑Adhäsion reguliert. Es trägt zum Leukozyten‑Trafficking und zur Organisation der immunologischen Synapse bei und beeinflusst Zellmigration und Gewebearchitektur durch adhäsionsabhängige Signalübertragung und Zytoskelett‑Remodeling. In menschlichen Geweben wird die ALCAM‑Expression häufig in endothelialen und epithelialen Kompartimenten sowie in Subpopulationen von Immunzellen untersucht, wo sie Entzündungsreaktionen und Barrierefunktionen modulieren kann. Eine Fehlregulation von ALCAM wurde in mehreren Tumorkontexten mit veränderter Adhäsion, Invasion und metastatischem Verhalten in Verbindung gebracht, was ALCAM zu einem nützlichen Ansatzpunkt für die Untersuchung adhäsionsgetriebener Phänotypen und Interaktionen mit dem Mikroumfeld macht.
ALCAM Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALCAM-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALCAM abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALCAM-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALCAM-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.