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AIRE-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401225-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AIRE-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401225-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AIRE (autoimmune regulator) kodiert den Transkriptionsregulator AIRE-1, einen zentralen Treiber der zentralen Immuntoleranz in medullären thymischen Epithelzellen. AIRE-1 fördert die ektope Expression gewebespezifisch restringierter Antigene und unterstützt die negative Selektion sowie die Entwicklung regulatorischer T-Zellen durch transkriptions- und chromatinassoziierte Prozesse, die die Antigenpräsentation im Thymus prägen. Eine Störung von AIRE beeinträchtigt Toleranzwege und ist stark mit Autoimmunphänotypen verknüpft, darunter autoimmune polyglanduläre Syndrome und eine weiter gefasste Immundysregulation. Diese Funktionen machen AIRE zu einem wertvollen Ziel, um die transkriptionelle Kontrolle der Immuntoleranz, Netzwerke der Antigenpräsentation und thymusassoziierte epigenetische Regulation zu untersuchen.
AIRE-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AIRE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AIRE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AIRE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AIRE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.