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ADPN Double Nickase Plasmid (h) | sc-406096-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADPN Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406096-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PNPLA3 kodiert Adiponutrin (ADPN), eine patatinähnliche Phospholipase, die an Lipidtröpfchen lokalisiert ist und in Hepatozyten und Adipozyten die Triglyceridhydrolyse sowie die Acyltransferase-Aktivität reguliert. ADPN integriert Nährstoff- und Hormonsignale, um Lipid-Remodeling, die Kopplung der de-novo-Lipogenese und den Umsatz von Lipidtröpfchen zu modulieren, und verknüpft so den metabolischen Zustand mit der intrazellulären Lipidspeicherung. Genetische Variationen und eine veränderte PNPLA3-Expression sind stark mit der hepatischen Fettakkumulation und dem Fortschreiten von Fettleber-Phänotypen assoziiert und werden im Kontext von Steatose, Entzündung und fibrogenen Signalwegen untersucht. Daher wird PNPLA3/ADPN häufig als molekularer Ansatzpunkt genutzt, um Lipidstoffwechselwege und deren nachgeschaltete Stressantworten in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
ADPN Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PNPLA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PNPLA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PNPLA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PNPLA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.