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ACSVL4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402011-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
ACSVL4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402011-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SLC27A4 kodiert ACSVL4 (FATP4), eine Acyl-CoA-Synthetase für sehr langkettige Fettsäuren, die die Aufnahme langkettiger und sehr langkettiger Fettsäuren mit deren intrazellulärer Aktivierung koppelt und Lipide dadurch in die β‑Oxidation, die Biosynthese komplexer Lipide und den Umbau von Membranen lenkt. Durch die Bildung von Fettsäure‑Acyl‑CoAs beeinflusst ACSVL4 die Lipidhomöostase im Epithel und barriereassoziierte Prozesse und greift in Stoffwechselprogramme ein, die zelluläre Stressantworten und Differenzierung regulieren. Eine fehlregulierte SLC27A4‑Aktivität wurde mit Defekten in der epidermalen Lipidverarbeitung und einem veränderten Umgang mit Fettsäuren in Verbindung gebracht, was sie für Studien zur Hautbiologie, zum Lipidstoffwechsel und zur metabolischen Umprogrammierung in krankheitsassoziierten Kontexten relevant macht.
ACSVL4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLC27A4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ACSVL4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLC27A4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLC27A4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ACSVL4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLC27A4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ACSVL4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ACSVL4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLC27A4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.