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ACSL6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACSL6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACSL6 (Acyl-CoA-Synthetase, langkettige Fettsäuren, Familienmitglied 6) katalysiert die ATP-abhängige Aktivierung langkettiger Fettsäuren zu ihren Acyl-CoA-Derivaten – ein entscheidender, festlegender Schritt, der Lipide in die β-Oxidation, das Phospholipid-Remodeling und die Synthese neutraler Lipide lenkt. Durch die Prägung des zellulären Acyl-CoA-Pools beeinflusst ACSL6 die Membranzusammensetzung, den Energiestoffwechsel sowie Lipid-Signalwege, die mit der mitochondrialen Funktion und Reaktionen auf oxidativen Stress verknüpft sind. Die Expression ist insbesondere in neuralen und hämatopoetischen Kontexten angereichert und unterstützt Studien zur gewebespezifischen Lipidnutzung und Membrandynamik. Eine Fehlregulation der Fettsäureaktivierung und des Acyl-CoA-Flusses ist an metabolischen und neurobiologischen Krankheitsmechanismen beteiligt, wodurch ACSL6 ein relevantes Ziel für die Untersuchung lipidgetriebener Phänotypen in menschlichen Zellen darstellt.
ACSL6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACSL6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACSL6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACSL6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACSL6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.